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Am 29. Februar 2012 fand die erste Ausbildertagung für den neu eingerichteten Bildungsgang Pferdewirt/in am Berufskolleg Wesel statt. Er war ein voller Erfolg!   

Am 29.Februar 2012 fand die erste Ausbildertagung für den neu eingerichteten Bildungsgang Pferdewirt/in im BK Wesel statt. Die Tagesordnung sah unter anderem die Stundentafel in Mittel- und Oberstufe vor. Um die geforderten 480 Jahresstunden zu erfüllen und die Betriebe mit nur einem Schultag/ Woche zu belasten, wurden pro Schultag mit Mittagspause 10 Unterrichtsstunden vereinbart. Dabei wurde die Bedeutung des Sportunterrichtes/ der Gesundheitsförderung besonders deutlich. Jeder Schultag soll am Nachmittag 1 Stunde Sport beinhalten. Die Sportlehrerin, Frau Birte Rohs, kommt aus dem Reitsport und bietet ausgleichend zum betrieblichen Geschehen wichtige Übungseinheiten an.Im Vordergrund steht die Förderung ganzheitlicher, sportmotorischer Fähigkeiten. Dies ist nicht nur für die Körperspannung und den korrekten Sitz wichtig, sondern auch für die Bewältigung von täglich wiederkehrenden Tätigkeiten. Basis des Schulunterrichts ist deshalb sowohl Ausdauer als auch Geschicklichkeit.


Sitzfußball stärkt (die) Ausdauer, Geschicklichkeit und Körperspannung (Koordination) unter veränderten Bedingungen und macht sichtbar Spaß

 
 
 
Ganz wichtig für Reitsportler ist Ausdauer und Reaktionsvermögen, hier spielerisch beim Völkerball
 
Ob der kontinuierliche Sportunterricht bei den Pferdewirtinnen die Teilnahme an Reiter- Vierkampf Wettbewerben (Dressur, Springen, Schwimmen und ein 3000 m Crosslauf) fördert, bleibt abzuwarten. Die Grundlagen dafür werden zumindest im Betrieb und der Berufsschule gelegt.
 
Der hohe Stellenwert der reiterlichen Fitness wird zudem durch den Sporttest belegt, den die Reiterinnen und Reiter des Nachwuchskaders neuerdings für ihre Aufnahme in diesen absolvieren müssen.


Als Schultag wurde für die Mittelstufe der Mittwoch im nächsten Schuljahr festgelegt.

In der Mittelstufe ist gleichzeitig ein betriebliches Langzeitprojekt vorgesehen, das individuell mit der Klassenlehrerin Frau Sabine Brink abgestimmt wird.
Vorstellbar wäre beispielsweise die Dokumentierung einer Fohlengeburt mit Aufzucht in den ersten Monaten oder die Protokollierung verschiedener Fütterungsmodelle in Abhängigkeit unterschiedlicher Leistungs- und Nutzungsklassen.

Wichtig bei allen betrieblichen Projekten ist die selbstständige Planung, Durchführung und Kontrolle durch die Auszubildenden selbst, wie es auch in der neu geordneten Prüfung verlangt wird.

Sabine Brink und Bernd Kuropka Abteilung Agrarwirtschaft

 

 

 

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