Bildbeschreibung

Im Rahmen unserer Teilnahme an der Kampagne "Schule der Zukunft" haben am Berufskolleg Wesel vom 25.01. bis zum 27.01.2011 "Klimatage" stattgefunden.                                              Film Klimatage: www.youtube.com/embed/tVN6M5xiuOU Homepage Energie: www.bk-wesel-energie.de

 

Film über die Klimatage:

 

Hauptziel dieser Klimatage war es, Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen für das Thema Klimawandel zu sensibilisieren und sie zum aktiven Klimaschutz zu motivieren. 

 
Die Projekte der beteiligten Klassen und Kurse wurden am Tag der offenen Tür am 12.02.2011 präsentiert.
 
Unser Projekt, die „Klimatage“, zeigt, was unsere Schule ausmacht: Unterschiedliche Klassen aus den verschiedensten Fachbereichen und Abteilungen (Agrarwirtschaft, Sozial-, Erziehungs- und Gesundheitswesen, Technik, Wirtschaft und Verwaltung) arbeiten alle an einem Strang.
Auch wenn wir alleine das Klima nicht retten können, gibt es bei uns so viel unterschiedliches Knowhow, was jeder Einzelne tun kann, um den Energieverbrauch zu reduzieren, fossile durch regenerative Energieträger zu ersetzen, die sozialen Auswirkungen des Klimawandels gerechter zu gestalten.
 
Verschiedene Klassen aller Abteilungen bzw. Fachbereiche beteiligten sich mit unterschiedlichen Themen an den Klimatagen. Maßgeblich für die Projekte war es, dass sie technologische, ökologische, ökonomische, ethische, soziale oder politische Aspekte zum Thema regenerative Energien/Klimawandel behandelten.
 
Die Elektrotechniker der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums im Fachbereich Technik, Klasse FTG101/1022, berechneten unseren Stromverbrauch und untersuchten die Einsparmöglichkeiten der Schule. Gäbe es auch alternative Wege für unser Berufskolleg, wie z.B. Photovoltaik-Anlagen, um unsere Schule mit Energie/Strom zu versorgen und wann rentiert sich ein solches Vorhaben?
 
Die Berufsschüler der Mittelstufe des Kfz-Bereiches, die Klasse BTK096, problematisierte alternative Antriebstechnologien. Lohnt es sich z.B. auf ein Elektroauto umzusteigen? Was bringen Hybrid-Fahrzeuge?
 
Verschiedene Möglichkeiten der Energieerzeugung untersuchten Maschinenbauer der Höheren Berufsfachschule FTA101. Die Klasse besuchte unter anderem die Stadtwerke Duisburg, um zu erfahren, auf welche unterschiedlichen Methoden Strom erzeugt wird. Die Schüler/innen dieser Klasse werden am Tag der offenen Tür als „Energieexperten“ ein Quiz der Energieagentur durchführen.
 
Zwei Klassen des Beruflichen Gymnasiums im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung  nahmen an dem Projekt im Fach Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Controlling teil. So nahm die Klasse FWG092 die Anschaffungskosten regenerativer Energieträger zum Anlass, um z.B. zu berechnen, wann sich eine Photovoltaik-Anlage für den privaten Haushalt rentiert. Die Klasse FWG102 behandelte hingegen im Fach BWL den Zusammenhang des „Öko-Controllings“ eines Modellunternehmens und zog bei der Auswertung mit Kennziffern Schlussfolgerungen für das weitere Vorgehen.
 
Der Leistungskurs Biologie des Fachbereiches Erziehung und Soziales (Freizeitsportleiter/in) der Klasse FTG094 untersuchte u. a. die negativen Auswirkungen der Entenfütterungen  auf das Ökosystem eines Stadtparkteiches.
 
Die Oberstufe der Berufsschule der Agrarabteilung BAL08L behandelte im Zusammenhang des Projektes die Bedeutung der neuen Möglichkeiten der Energiegewinnung in der Landwirtschaft durch Biogasanlagen.
 
Schüler/innen eines Grundkurses Gesellschaftslehre mit Geschichte (Berufliches Gymnasium) der Klasse FTG104 beschäftigten sich mit dem Lebenswandel der Industrienationen als Ursache für den Klimawandel und bearbeiteten die folgenden Themen:
Schüler/innen der Klasse FSG101 der Höheren Berufsfachschule im Sozial- und Gesundheitswesen gingen im Fach Sozial- und Erziehungswesen der Frage nach, inwiefern regenerative Energien und Klimawandel soziale Konsequenzen nach sich ziehen.
 
Schüler/innen der Klasse FWG101 des Beruflichen Gymnasiums des Fachbereiches Wirtschaft und Verwaltung im Fach Englisch setzten sich unter dem Titel „Global Warming“ mit der Frage auseinander, wie sich der angelsächsische Raum im gesellschaftlichen Diskurs mit der Problematik des Klimawandels und der Notwendigkeit des ökologischen Umdenkens auseinandersetzt.
 
Auch im Fach Deutsch konnten sich die Schüler/innen an dem Projekt beteiligen. So schrieben die Schüler/innen der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums im Fachbereich Technik, FTG102, journalistische Texte (z.B. Berichte, Kommentare) zu regenerativen Energieträgern und dem Klimawandel.
 
Begleitet wurde das Projekt durch einen Berater der Energieagentur NRW, der zu unseren Klimatagen im Energieberatungsmobil einen Tag die Schüler/innen zu regenerativen Energieträgern und Energieeinsparung beriet.
 

 

 

 

 

 

Bildungsgänge anzeigen...